Moratorium für Castor-Transporte! Der Tod eines Demonstranten darf nicht folgenlos bleiben.

Presseerklärung - 08.Nov.2004 - Von Tobias Pflüger

Der Transport von Atomabfällen aus der Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach Gorleben hat gestern einem jungen französischen Demonstranten den Tod gebracht. Trauer und Empörung bewegt jetzt viele. Darüber hinaus müssen wir fragen, wie das angesichts der als lückenlos gerühmten Überwachung des gesamten Fahrwegs geschehen konnte. Die für den Tod unmittelbar Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Weiter stellt sich die drängende Frage nach der generellen Sicherheit der Transporte. Wenn nicht auszuschließen ist, dass es zu Unfällen kommt, bei denen Behälter beschädigt werden und radioaktive Strahlung austritt, müssen die Transporte sofort eingestellt werden.

Aktuell ist zumindest ein europaweites Moratorium geboten. Gerade jetzt darf es keine Atomtransporte geben!

Brüssel/Tübingen, den 8. November 2004

Trackback URL:
https://tobiaspflueger.twoday.net/STORIES/399351/modTrackback

logo
tobias pflueger DieLinke_RGB


Startseite
Über mich
Kontakt

Suche

 

RSS-Feed: Informationsstelle Militarisierung

Turbo-Zeitenwende: Kanonen statt Butter
Liebe Freundinnen und Freunde, gleich nach der letzten...
IMI - 2026/04/04 14:25
IMI lädt ein: Deutsch-israelische Militärkooperation im Zeichen...
Israel begeht ein Verbrechen gegen das Völkerrecht...
IMI - 2026/04/02 12:34
IMI-Redner*innen bei Ostermärschen
Die Ostermärsche stehen wieder bevor. Eine Übersicht...
IMI - 2026/04/02 12:15
Zeitenwende oder Zeitreise? Das strategische Recycling der Abschreckung
Die sicherheitspolitische Debatte im Frühjahr 2026...
IMI - 2026/04/02 08:07
Warum muss die Nutzung der Air Base untersagt werden?
Das nachfolgende Interview von Gitta Düperthal mit...
IMI - 2026/03/31 07:27

Archiv

Status

Online seit 7873 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2013/01/26 00:43

User Status

Du bist nicht angemeldet.