Pflüger: Atomausstieg hat friedenspolitische Dimension

Pressebericht in Linkszeitung, 09. Januar 2009

Budweis (LiZ). "Die Forderung nach dem Ausstieg aus der Atomenergie ist für DIE LINKE so selbstverständlich wie die Unterstützung der Friedensbewegung - die Gefahren nuklearer Energie sind immens, sowohl aus friedenspolitischer Perspektive als auch aus umweltpolitischer Sicht", sagte Tobias Pflüger im Rahmen der Studientage der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) im tschechischen Budweis. Pflüger zeigte sich skeptisch gegenüber Plänen tschechischer Energiekonzerne, auch nach 2020 Kernenergie als Hauptquelle zur Stromerzeugung zu nutzen. Auch der Gastredner Hans-Kurt Hill, energiepolitische Sprecher der LINKEN im Deutschen Bundestag, rechnete mit der Atomenergie ab.

Diese sei weder effizient noch ökologisch. Die Forderung der LINKEN sei die nach einer radikalen sozial-ökologischen Energiewende, zu der der neben dem Ausstieg aus der Atomenergie auch die Rückgabe der Energieversorgung in die öffentliche Hand zähle.

"Anscheinend vergessen die Regierungen mit der Zeit, dass die Frage nach der Endlagerung atomarer Brennstäbe noch immer nicht geklärt ist", so Pflüger. Die Europäische Union laufe Gefahr, durch die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen in gefährliche internationale Konflikte zu geraten.

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